Landtagsabgeordnete Wirkner und Kowalleck zum Gespräch in der Landespolizeiinspektion Saalfeld
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Zu einem Informations- und Gedankenaustausch trafen sich die Landtagsabgeordneten Herbert Wirkner und Maik Kowalleck (beide CDU) kürzlich mit Vertretern des Führungsstabs des Inspektionsdienstes Saalfeld. Wissen, was in der Region los ist und wie man als Landespolitiker die Arbeit der Polizei unterstützen kann. Dass das nur funktioniert, wenn man regelmäßig den Kontakt zu den Fachleuten vor Ort sucht und einen vertrauensvollen Umgang miteinander pflegt, darin sind sich die beiden Abgeordneten aus Rudolstadt und Saalfeld einig.

Das Gespräch offenbarte einmal mehr, wie umfangreich die Aufgabengebiete und die damit verbundenen Problemfelder generell und speziell im Bereich des Saalfelder Inspektionsdienstes sind. So war die Personalentwicklung und die Ausrüstung der Polizei folgerichtig eines der Gesprächsthemen. Von Interesse für die Abgeordneten, die als CDU-Fraktion den Einsatz von Bodycams bei der Polizei befürworten, waren die vor Ort gesammelten Erfahrungen mit dem Pilotprojekt. Da kurz vor der Einführung, wurde auch die neue Dienstkleidung für die Thüringer Polizei und deren Akzeptanz angesprochen.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die aktuelle Situation in den Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber in Bezug auf den Umgang mit straffällig gewordenen Bewohnern. Diskutiert wurden in diesem Zusammenhang konkrete Ansätze für wirksamere Sanktionierungen. Wichtig, so der Appell der Polizisten, seien neben einer realistischen und ideologiefreien Darstellung der Sachlage die richtigen Rahmenbedingungen für die Abwicklung von Verfahren.

Dass dies ein gewichtiges, aber bei weitem nicht das einzige Problem für die Polizei ist, zeigen beispielsweise die Erfahrungen im Umgang mit der Betäubungsmittelkriminalität (BtmK). Hier ist ebenso ein offensiver und ehrlicher Umgang mit dem Thema notwendig. Das gilt auch für die Einschätzung der Situation an den Schulen im Landkreis.

Für die Landtagsabgeordneten Herbert Wirkner und Maik Kowalleck war es im Ergebnis ein sehr informatives Gespräch, aus dem sie viele konkrete und praktische Hinweise für ihre Arbeit mitnahmen. Auch zukünftig wollen sie diesen wichtigen Kontakt zur Polizeibasis im Landkreis pflegen.